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Fakt
Für einen Genozid an russischsprachigen Menschen im Donbas gibt es keinen Beleg, internationale Beobachter wie die OSZE dokumentierten keinen solchen Völkermord. Im Konflikt ab 2014 starben Menschen auf beiden Seiten der Frontlinie, ausgelöst durch die von Russland unterstützten Separatisten. Der Begriff Genozid ist völkerrechtlich eng definiert und war hier nicht erfüllt. Die Genozid-Behauptung diente Russland als Vorwand für den Angriff 2022.
- Allegations of Genocide (Ukraine gegen Russische Föderation): Ukraine ließ den Völkermord-Vorwurf gerichtlich prüfen (Internationaler Gerichtshof, Den Haag)
- Zwei-plus-Vier-Vertrag vom 12. September 1990, Volltext: was tatsächlich vereinbart wurde (Bayerische Staatsbibliothek, 100(0) Schlüsseldokumente, 1990)
