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Fakt
Die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus ist kein Kult, sondern Grundlage dafür, dass sich Völkermord und Diktatur nicht wiederholen. Erinnerungskultur bedeutet nicht ewige persönliche Schuld der heute Lebenden, sondern Verantwortung im Umgang mit der Geschichte. Der Begriff Schuldkult stammt aus dem rechtsextremen Sprachgebrauch und zielt darauf, die NS-Verbrechen zu relativieren. Stolz auf demokratische Errungenschaften und ehrliche Erinnerung schließen sich nicht aus.
